Tuesday, 5. february 2008
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In der Pflegebranche werden im Allgemeinen die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Einzelzimmern betont und solche Zimmer in der
Regel daher auch befürwortet. Konzepte wie die Pflegeoase bringen dieses Bild ins Wanken. Das Kuratorium Deutsche Altershilfe sieht hierin eine große Gefahr für die bisher erreichten
Qualitätsstandards in der Pflege. Köln. "Die stationäre Altenhilfe befindet sich im Hinblick auf Konzepte für die Versorgung von Menschen mit Demenz zurzeit in einem bedenklichen Zwiespalt", stellt
Klaus Großjohann, Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), in der Ausgabe 4/2007 von PRO ALTER fest. Das KDA hatte Fachleute befragt, welche Wohnkonzepte sie zur Betreuung
demenziell Erkrankter für am besten geeignet hielten. "Die Fachwelt ist sich uneinig", so das KDA. "Während die einen nur im Einzelzimmer die Lebensqualität und Würde des Bewohners gewährleistet
sehen, gehen andere davon aus, dass die Betroffenen darin Ängste und Einsamkeitsgefühle empfinden und sprechen sich daher für das Leben im Mehrbettzimmer oder gar in den so genannten Pflegeoasen
aus", berichtet das Kuratorium. Als Vorbild für diese dienten meist die Pflegeoasen im Haus Sonnweid in der Schweiz, in denen jeweils sieben schwerstpflegebedürftige Menschen mit Demenz in einem
Raum leben und betreut werden, was in Deutschland ein unterschiedliches Echo hervorgerufen habe.
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Ich sehe das auch mit gemischten Gefühlen. Denn nicht jeder demente Mensch möchte mit vielen anderen in einem Zimmer leben.Das ganze
erinnernt mich an die Psychiatrie dort Leben auch Teilweiße 7- 12 Personen in einem Raum. Man kann sie so besser überwachen und spart Geld. Ich denke das ist ein Rückschritt.
von Anneliese
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veröffentlicht in: Altenpflege
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