Zeitgeist .......

Veröffentlicht auf von Anneliese

Teil I: Die größte Geschichte aller Zeiten  Der erste Teil des Films widmet sich den messianischen Legenden in vielen Kulturen der vorchristlichen Welt und den daraus übernommenen Geschichten innerhalb des Judentums und Frühchristentums. So wird beschrieben, dass der Geburtstag Jesu als astrotheologischer Hybrid betrachtet werden kann, nach dem die Geburt durch eine Jungfrau, eine Gefolgschaft von 12 Jüngern und teilweise auch das Wirken von Wundern und die Auferstehung nach dem dritten Tage kulturübergreifend unter anderem folgenden Personen und Göttern zugeschrieben wurde: Horus, Moses, Minos, Mithras, Krishna, Joseph, Justin. Das Geburtsdatum lässt sich astronomisch folgendermaßen erklären: Am 24. Dezember bildet der Stern Sirius zusammen mit dem Oriongürtel (= die drei Könige) eine Linie. Am 25. Dezember, drei Tage nach der Wintersonnenwende, die schon immer mystischen Feiern galt, beginnt die Sonne (aus der Sonnenanbetung, etwa bei Horus, entwickelte sich laut Zeitgeist später das Bild des Jesus) wieder zu steigen, die Tage werden wieder länger und der Kreislauf des Jahres beginnt von vorn (= Geburt, Auferstehung). Die Vorstellung des Messias ist folglich eine astrologische Interpretation astronomischer Vorgänge, die erstens auf den Umlauf der Erde um die Sonne und die Konstellation von Sternbildern zurückgeht und zweitens in vielen Kulturen vorgefunden werden kann. Genuin ist beim Christentum nur der Erlösungsglaube, der auf den Sündenfall zurückgeht. Eine weitere Kritik richtet sich an die Kirchen im allgemeinen, vor allem darauf, dass eine Institution, die sich durch Gott legitimiert, trotzdem immer das Geld der Gläubigen braucht.

Veröffentlicht in Religionen und Ihre Götter

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