Nokia von Deutschland nach Rumänien

Veröffentlicht auf von Anneliese

Nokia hat seine Billig-Fabrik für Handys in Rumänien eröffnet. Bis zum Jahresende sollen dort 1200 neue Jobs entstehen. Dafür will der finnische Hersteller seine Produktion in Bochum mit mehr als 2000 Beschäftigten bis zum Sommer schließen.

Die Beschäftigten in dem rumänischen Werk sollen im Schnitt brutto 800 Lei (219 Euro) im Monat verdienen – damit zahlt Nokia weniger als den nationalen Durchschnitt!

Nach Angaben rumänischer Behörden sollen in der Fabrik nahe der Stadt Cluj Handys für Europa, den mittleren Osten und Afrika produziert werden. Die Vereinbarung mit Nokia gilt demnach für 30 Jahre, der Konzern soll Steuererleichterungen erhalten. Quelle: Bild.de

Manche Finanzinvestoren verschwenden keinen Gedanken an die Menschen, deren Arbeitsplätze sie vernichten , fallen wie Heuschreckenschwärme über Unternehmen her, grasen sie ab und ziehen weiter.
Sie haben kein soziales Gewissen und beuten die Menschen aus.


 




Veröffentlicht in Politik

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Hans 02/20/2008 17:19

Der rumänischen Gewerkschaft zufolge will Nokia über eine Änderung des rumänischen Arbeitsgesetzes erreichen, dass die Arbeiter in Jucu für 60 bis 70 Stunden pro Woche zur Arbeit verpflichtet werden dürfen. Derzeit seien höchstens 48 Stunden zulässig. Rumäniens Arbeitsminister Paul Pacuraru hatte vor einigen Tagen erklärt, Nokia habe bei ihm eine Änderung des Arbeitsgesetzes mit dem Ziel beantragt, dieses "flexibler" zu machen. Einzelheiten wurden nicht genannt."
Die Rumänen müssen aufpassen sonst geht Nokia nach China und lässt da noch günstigern von Kindern Produzieren und die Rumänen sind arbeitslos...