Die Pascalsche Wette - Glauben an Gott

Veröffentlicht auf von Anneliese

Die Pascalsche Wette ist Blaise Pascals berühmtes Argument für den Glauben an Gott

Lohn-Strafe-Schema
*Man glaubt an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man belohnt (Himmel).

*Man glaubt an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man nichts.

*Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man ebenfalls nichts.

*Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man bestraft (Hölle).


Aus dieser Analyse der Möglichkeiten folgerte Pascal mit Hilfe der Prinzipien der Statistik, dass es besser sei, bedingungslos an Gott zu glauben.

Einen Glauben auf diesem Schema aufzubauen halte ich für verkehrt. Ein Lohn-Strafe-Schema was soll das bringen? Ich glaube nicht an Gott also auch nicht an den Himmel oder eine Hölle. Folglich gibt es auch keine Strafe

Veröffentlicht in Religionen und Ihre Götter

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Der Vogtländer 04/22/2008 18:22

Hallo,

nun all diese philosophischen Gottesbeweise, haben einen Haken und sind lediglich mehr oder weniger interessante Gedankenspiele.

Ich halte es auch für verkehrt einen Glauben auf der Annahme aufzubauen: besser ich glaube, egal ob ich es für wahr halte oder nicht, verlieren kann ich ja nichts.

Allerdings ist ihre Argumentation, ich glaube nicht, also gibt es das auch nicht, auch nicht gerade stark.

Ich muss da an folgendes Beispiel denken. Ein Paar. Er ist wahnsinnig eifersüchtig, sie ist attraktiv und kontaktfreudig. Sie liebt ihn, das versichert sie ihm, aber er kann es nicht glauben. Nein, sie liebt mich nicht. Das ändert an ihrer Liebe nichts.
Ich gebe zu, es ist konstruiert. Ich hoffe aber, dass ich deutlich machen konnte, was ich meine.

Bloß weil ich meine, dass es etwas nicht gibt, heißt es noch lange nicht, dass es das auch nicht gibt.