Nahrung wird mit Gewalt verabreicht

Veröffentlicht auf von Anneliese


Eine Praktikantin beobachtete, wie ein Pfleger einer Bewohnerin mit neurologisch bedingten Schluckstörungen beim Anreichen des Essens die Nase zuhielt, damit sie die passierte Nahrung schneller schluckte. Er forderte die Praktikantin dazu auf, dies ebenfalls so zu tun. “Anhand dieses Berichts sieht man erstens ganz klar, dass hier fachlich falsch gehandelt wurde, weil die Bewohnerin der Gefahr ausgesetzt wurde, Nahrung zu aspirieren”, erklärte Fillibeck.

blog.info-sozial.de/2008/02/13/qualitatsentwicklung-per-click-praxistauglich-lehrreich-und-realitatsnah/
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Natürlich hat die Pflegekraft hier falsch gehandelt. Derartige Berichte regen mich auf. Wie kann man nur mit Gewalt einen Bewohner das Essen rein stopfen? Jede Fachkraft muß wissen welche Folgen das haben kann. Für den Bewohner Gesundheitliche Folgen für die Pflegekraft rechtliche Folgen. Und dazu brauche ich nicht einmal ein Lernsystem wie "aus kritischen Fehlern lernen"

Veröffentlicht in Altenpflege

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mieze 05/18/2008 22:43

wie recht du hast...nur wenn mann vor 15 jahren einen beruf gewählt hat und in den letzten fünf jahren alles den bach runtergegangen ist und man es sich leider nicht leisten kann, zu kündigen (in der heutigen zeit...)? alt werden möcht ich hier nicht...
in der kinderbetreuung sieht es besch... aus. ich möchte mein kind in keine dieser einrichtungen internieren...alle reden von qualitätsoptimierung und am ende steht die erzieherin allein da mit 16 kleinkindern...das ist deutschland! lg, miaou

Beate 03/06/2008 13:32

Ich möchte in keinem Pflegeberuf arbeiten - ganz gleich, ob Alten-, Kranken- oder Kinderpfleger. Denn ich müßte mit ansehen, wie mein Berufsethos und meine Ideale, geschweige denn meine Seele zugrundegingen, vor dem Hintergrund dieser knallhart betriebswirtschaftlich betriebenen Sozial- und Gesundheitspolitik. Ein Pfui auf diejenigen, die das durch ihre weitreichenden Entscheidungen zu verantworten haben.