Palliativversorgung nur für vier Prozent der Sterbenden

Veröffentlicht auf von Anneliese

Palliativmedizin: Nur vier Prozent der Deutschen sind versorgt

Rund 820.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland. Allerdings werden nur etwa vier Prozent dieser Menschen ärztlich palliativ versorgt, so eine Studie der Deutschen Hospiz Stiftung.

Eugen Brysch, geschäftsführendes Mitglied der Stiftung schätzt, dass 40 bis 60 Prozent der Sterbenden einer solchen medizinischen Betreuung bedürften. Er plädiere deshalb für den intensiven Ausbau palliativer Versorgung in Deutschland.

Im europäischen Vergleich liege Deutschland im Umgang mit seinen Sterbenden "im unteren Drittel". Nach Aussagen von Brysch seien vor allem die skandinavischen Staaten in dieser Hinsicht Spitze.


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Aktive Sterbehilfe: Sozialministerin Stewens kritisiert geplante Legalisierung in Luxemburg
Die Entscheidung der Abgeordnetenkammer des Großherzogtums Luxemburg, aktive Sterbehilfe zu legalisieren, bezeichnet Bayerns Sozialministerin Christa Stewens (CSU) als "inhuman und falschen Weg". Statt aktiver Sterbehilfe brauche man eine umfassende Sterbebegleitung im Sinne des Hospizgedankens, qualifizierte palliativmedizinische und palliativpflegerische Betreuung sowie eine klare Regelung zur Patientenverfügung. "Die Weiterentwicklung der Palliativmedizin und des Hospizwesens ist das überzeugende Gegenkonzept zur aktiven Sterbehilfe", so die Ministerin.


Das Ausland kritisieren doch im eigenen Land ist kein Geld für qualifizierte palliativmedizinische und palliativpflegerische Betreuung vorhanden. Teilweise müssen Hospize schliessen weil kein Geld da ist und die Krankenkassen die Kosten nicht übernehmen. Auch in Deutschland wird aktive Sterbehilfe geleistet man nennt es hier nur nicht so.

Veröffentlicht in Tod und Sterben

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