Medikament - falsche Dosierung

Veröffentlicht auf von Anneliese

Eine Pflegekraft zieht anstatt einer halben Ampulle eine ganze Ampulle Morphium in eine Spritze auf. Die Spritze soll nach Meinung der Pflegekraft einmal morgens und einmal abends genutzt werden.Die Pflegekraft, die die Spritze verabreicht, vertraut darauf, dass die Injektion korrekt vorbereitet wurde. Sie wurde von der Pflegekraft, die die Spritze aufgezogen hatte, nicht informiert und hat auch nicht nachgefragt.Infolgedessen erhält eine Bewohnerin morgens die doppelte Dosis Morphium injiziert
Quelle: aus kritischen Fehlern lernen

Wer ist nun verantwortlich für die falsche Dosierung eines Medikaments? Es sind beide Pflegekräfte verantwortlich, die eine die das Medikament gerichtet hat und die andere Pflegekraft die das Medikament verabreicht hat. Ich würde nie eine Injektion verabreichen die ich nicht selber aufgezogen hätte. Die Fehlerquote steigt je mehr Pflegekräfte daran beteiligt sind. Ebenso stelle ich keine Tropfen die ich nicht selber verabreiche. Denn ich als verabreichende Pflegekraft muss dann alle Tropfen überprüfen was nicht möglich ist.

Veröffentlicht in Altenpflege

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mar-sho 05/21/2008 23:31

ja,die Gefahr lauert überall und da wir keine Computer sind, können sich immer wieder Fehler einschleichen...also nachprüfen auf alle Fälle..und jungen Menschen sollte man das beibringen, dass sie nicht aus Respekt vor Älteren und aus falschem Vertrauen heraus handeln..

blog von derMopp 05/20/2008 19:57

völlig richtig,man muß überprüfen was man tut.
oder selber zu bereiten. oder aber wenn alles vorbereitet ist, nachfragen. heute kann man nicht genug aufpassen..

Pierre markuse 05/19/2008 16:22

Also meiner Meinung nach ist nur die verabreichende Pflegekraft verantwortlich. Man sollte schon vorher gucken was man jemandem spritzt.