Mindestlohn in der Pflege

Veröffentlicht auf von Anneliese

als Konsequenz des MindestlohnBundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) begrüßt den gestern im Bundestag getroffenen Beschluss zum Gesetzentwurf zur Änderung des Mindestarbeitsbedingungengesetzes und des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. Damit ist ein Mindestlohn in der Pflege möglich gemacht worden.
Die Ministerin: "Die Aufnahme der Pflegebranche in das Arbeitnehmerentsendegesetz ist ein großer sozialpolitischer Fortschritt. Hier einen Mindestlohn einzuführen, ist gut für alle. Altenpflegerinnen und Altenpfleger leisten körperlich und psychisch harte Arbeit. Lohnuntergrenzen geben ein Stück mehr Sicherheit für die Beschäftigten in der Pflege. Eine Gesellschaft des längeren Lebens benötigt künftig mehr Menschen, die diesen Beruf erlernen und ausüben wollen. Eine anständige Bezahlung bringt auch den Jüngeren, die diesen Beruf ergreifen wollen, ein Stück Wertschätzung entgegen. Lohnuntergrenzen sind ein wichtiger Beitrag gegen Dumpinglöhne. Deshalb bin ich sehr froh über die gefundene Lösung."
Nun muss dem Gesetzentwurf noch der Bundesrat zustimmen. Die Entscheidung wird für Mitte Februar erwartet.

Bleibt abzuwarten wie hoch dieser ist und ob dann noch mehr Personal eingespart wird als Konsequenz des Mindestlohns von seiten der Arbeitgeber

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