Insolvenz

Veröffentlicht auf von Anneliese

Insolvenz
Speicherchiphersteller Qimonda
Unterwäschefabrikant Schießer
Modelleisenbahnanbieter Märklin

Und es werden nicht die einzigen bleiben


Da ist er, der Domino-Effekt
den die Regierungen bei Banken mit Milliardenhilfen vergeblich zu verhindern versuchen. Nun fallen die Dominosteine eben nicht von links nach rechts, sondern von rechts nach links.

Jedes insolvente Unternehmen, welches Rechungen bei einem anderen offen hat, zieht das Gläubigerunernehmen ein Stück mit ins Verderben. Dank der Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe haben die Gläubigerunternehmen aber keine Chance die Ausfälle mit Krediten zwischenzufinanzieren und fallen dann ein wenig später auch um. Und so geht das ganze Spiel dann munter weiter.

Ein paar wenig Superbetuchte wirds riesig freuen, bekommt man nun doch eine Unmenge an interessanter Firmen so billig wie noch nie. Im Regelfall hilft der obligatorische Euro für Konkurskandidaten.

Und unsere dummen Regierenden: die treffen sich lachend in Brüssel, kuscheln drei Stunden miteinander und sind schon am Unterzeichnen der nächsten Milliardenbrügschaften für die HRE, den die ist ja das Salz in der Suppe mit der alles gerettet werden kann.

Veröffentlicht in Politik

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:
Kommentiere diesen Post

Mondblume 02/24/2009 11:22

Ja Anneliese, es ist erschreckend, Schießer und Märklin, ich bin fast 50 Jahre alt und solange ich zurück denken kann, hat es diese Firmen gegeben, es ist wirklich eine Kette, denn es hängen ja auch immer viele Zulieferer daran...Lieber Gruß Regina