Scheidungskinder müssen laut Gesetzgeber ab siebten Lebensjahr in Fremdbetreuung

Veröffentlicht auf von Anneliese


Karlsruhe. Ab dem siebten Geburtag ihres Kindes kann geschiedenen Eltern eine Vollzeitstelle zugemutet werden, entschied jetzt der Bundesgerichtshof. Das heißt, dass ab diesem Zeitpunkt auch der Unterhalt gesenkt wird. Es ist das erste Grundsatzurteil zur Auslegung des neuen Unterhaltsrechts.
Vor der Reform des Unterhaltsrechts mussten geschiedene Alleinerziehende bis zum achten Geburtstag ihres Kindes generell nicht arbeiten gehen und konnten sich während dieser Zeit vom Ex-Partner voll unterhalten lassen. Auch danach mussten sie nur eine Halbtagsstelle annehmen.
Scheidungskinder müssen laut Gesetzgeber ab siebten Lebensjahr in Fremdbetreuung

Was für ein Armutszeugnis. Damit wird den Eltern, in diesem Fall der Mutter, das Recht auf Erziehung abgesprochen. Verträgt sich das eigentlich mit dem Grundgesetz? Leidtragende sind i. d. R. Frauen und Kinder. Derjenige, kann auch im Übrigen der Vater sein, der das Kind betreut, sollte doch entlastet werden. Da sind ja die zukünftigen verhaltensauffälligen Kinder und überforderte Eltern vorprogrammiert. Wo bleibt der Schutz für die Familien?


Veröffentlicht in Soziales

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Methusalem 03/18/2009 22:35

Passt doch... Amoklauf heißt, das Waffengesetz muss verschärft werden und Computerspiele gehören verboten. Dass da ein gravierendes Erziehungsproblem dahinter steckt, will die Öffentlichkeit nicht sehen... aber mich interessiert jetzt auch, ob der Kommentar sichtbar ist...

Balrog 03/18/2009 22:00

Hallo Anneliese, herzlich willkommen in meiner Communitiy!!!

Balrog 03/18/2009 21:05

Dazu habe ich auch gerade einen Artikel verfasst. Es wird imme doller in dieser Republk!