Schocktherapie für Gaffer die nicht helfen

Veröffentlicht auf von Anneliese

Schleswig-Holsteins Innenminister Klaus Schlie (CDU) erwägt eine Art Schocktherapie für „Gaffer“, die nach Unfällen keine Hilfe leisten. Wie die „Lübecker Nachrichten“ berichten, müssen sich solche Schaulustige möglicherweise künftig bei Feuerwehr und Polizei Fotos von Unfällen und Opfern anschauen.

Auslöser der Überlegungen ist ein tödlicher Unfall am vergangenen Wochenende auf der Autobahn 1 nahe Hamburg. Dabei war ein Betrunkener frontal in das Auto einer jungen Frau gerast. Ein Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr Lübeck, Marco Lihring, war auf dem Heimweg von einer Feier als erstes am Unfallort. „Wir sahen, dass die Frau eingeklemmt in ihrem Auto saß, in dem bereits die Flammen hochschlugen“, berichtete Lihring der Zeitung. Verzweifelt hätten er und ein Freund versucht, die 22-Jährige zu befreien. „Wir riefen um Hilfe, baten andere Auto- und Lkw-Fahrer um ein Taschenmesser und einen Feuerlöscher.“ Doch keiner half den Helfern:


Ich glaube nicht das es etwas bringt wenn Gaffer derartige Bilder anschauen müssen. Unsere Gesellschaft ist doch schon derart verroht das solche Bilder keine Emotionen mehr auslösen können. Täglich werden wir von Medien und TV mit Bildern von Gewalt überschüttet. Besser wären Geldstrafen denn Geld ist nun mal unser Heiligtum und wenn man es für´s gaffen ausgeben muß tut das mehr weh als Bilder zu sehen.

Veröffentlicht in Gesellschaft

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