Schwarzarbeit in der Pflege eingrenzen? - so bestimmt nicht

Veröffentlicht auf von Anneliese

Immer mehr mittel- und osteuropäische Pflegekräfte arbeiten hier in Deutschland. Da diese bisher nur ausschließlich als Haushaltshilfen arbeiten durften, haben sich viele Familien mit ihrer Einstellung auf halb legalem Gebiet bewegt.
Der Bundesrat hat nun beschlossen, dass diese Arbeitskräfte nun auch im pflegerischen Bereich tätig werden dürfen.
Legal ist die Beschäftigung weiterhin allerdings nur über die Bundesagentur für Arbeit, um der illegalen Beschäftigung ohne Sozialabgaben vorzubeugen.

Mit dem zur Zeit von der Pflegeversicherung bereit gestelltem Geld lässt sich eine ausreichende Pflege und Betreuung zu Hause kaum machen. Die Betroffenen weichen deshalb auf illegale Möglichkeiten aus, die ihnen in Kleinanzeigen, Internetseiten und Empfehlungen von Freunden als eine preiswerte “Rund um die Uhr-Versorgung” angeboten werden. Das wird sich auch mit dieser geänderten Reglung nicht ändern.

Außerdem ist diese Änderung meiner Ansicht nach auch nur Kosmetik. Denn diese einzige legale Möglichkeit der Beschäftigung über die BA wurde bisher kaum in Anspruch genommen. Denn es ist teurer, weil sie da auch in die Sozialversicherung einzahlen müssen, und legal nicht 24 Stunden zur Verfügung stehen. Die einzigen die von dieser Reglung profitieren sind wohlhabende Haushalte, wie die von den Politikern, die das beschlossen haben. Ein Schelm wer arges dabei denkt.

Veröffentlicht in Altenpflege

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Holzmichel 12/30/2009 11:13



Das Jahr 2009 ist bald vergangen. Es war für uns alle mit Höhe- und Tiefpunkten versehen, je nach Betrachtungsweise.
Ich wünsche Dir und Deinen Angehörigen einen guten Rutsch ins Jahr 2010.


Feiert mal schön und lasst die Kracher in die Luft gehen.
Bleibt mir aber gesund und munter für die Zukunft.
Also alles gute für 2010


wünsche ich Dir


 


Servus


Richard