Forderung nach Verstaatlichung der Hypo Real Estate
Aufgrund der bereits erfolgten Garantien und Beihilfen von etwa 92 Milliarden Euro durch den Staat und dem Risiko, dass bei einer Insolvenz oder einem Verkauf dieses Geld verloren wäre, berät die Bundesregierung momentan über eine Verstaatlichung der Bankenholding.
Die für die Krise mitausschlaggebende Tochter Depfa war vor der Privatisierung bis zu Beginn der 1990er Jahre ein profitabler staatseigener Betrieb. Somit würden dem deutschen Staat im Falle einer Wiederverstaatlichung der Hypo Real Estate doppelte Verluste entstehen, zum einen durch staatlich-entgangene Gewinne der Depfa, zum anderen durch die Kosten der nun notwendigen Wiederverstaatlichung.
Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Institut für Wirtschaftsforschung und Aufsichtsratmitglied der HypoVereinsbank, forderte im Februar 2009 eine Verstaatlichung der Hypo Real Estate, um die Bankenholding mittels der Staatsfinanzen zu retten. Sobald sich die Lage auf dem Finanzmarkt beruhigt hat, soll die Holding dann nach Willen Sinns wieder privatisiert werden
Wenn man es ernst meinte mit den Aberbillionen, die sich die Staaten jetzt zu schultern bemühen, müsste man sagen: Wir verkaufen die Lebensleistung unserer Kinder und Kindeskinder. Mit dem, was wir in unserem Leben noch erwirtschaften könnten, wäre das alles nicht ansatzweise abzudecken.Nun gibt es, für die Staaten genau 2 Möglichkeiten, sich der Schulden zu entziehen: Steuereinnahmen oder Geldwertverfall.
Die Schulden durch Steuereinnahmen zu begleichen wird nicht funktionieren. Kommt also der Geldwertverfall - diesmal aller Währungen gleichzeitig?
Nun gut, nicht wenige werden viel verlieren, und einige wenige werden sogar das als Gewinner überstehen. Insgesamt aber gilt: Wer nichts hatte, verliert auch nichts
Und das Geld wäre dann nur noch dazu zu gebrauchen